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Die Grunderwerbsteuer ist die Steuer, die bei Immobilienkäufen anfällt. Sie muss für Häuser, Grundstücke oder Wohnungen entrichtet werden. Berechnungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer ist der Kaufpreis der Immobilie. Geregelt ist diese im Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG). Die Höhe der Grunderwerbsteuer ist Ländersache und unterscheidet sich somit von Bundesland zu Bundesland.

Anbei finden Sie eine Auflistung:

• Baden-Württemberg: 5,0%

• Bayern: 3,5%

• Berlin: 6,0%

• Bremen: 5,0%

• Brandenburg: 6,5%

• Hamburg: 4,5%

• Hessen: 6,0%

• Mecklenburg-Vorpommern: 5,0%

• Niedersachsen: 5,0%

• Nordrhein-Westfalen: 6,5%

• Rheinland-Pfalz: 5,0%

• Saarland: 6,5%

• Sachsen: 3,5%

• Sachsen-Anhalt: 5,0%

• Schleswig-Holstein: 6,5%

• Thüringen: 6,5%

(Stand 01.02.2018)

Wer zahlt die Grunderwerbssteuer?

Die Grunderwerbssteuer wird nach Abschluss des notariellen Kaufvertrages fällig. In der Regel hat der Käufer die Grunderwerbssteuer zu zahlen. Per Gesetz sind allerdings der bisherige Eigentümer und der Erwerber gemeinsam Steuerschuldner (§13 Nr. 2 GrEStG). Daher sollte im Kaufvertrag klar geregelt sein, wer der Schuldner ist. Erst nach Zahlung der Grunderwerbsteuer an das Finanzamt, wird der Käufer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen. Dazu erteilt das Finanzamt dem Grundbuchamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich einfach an Ihren Steuerberater! Eine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen wird nicht übernommen. Ebenso wird jedwede Haftung für die in der Übersicht enthaltenen Informationen ausgeschlossen.