Rund jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden – und oft steht dann eine gemeinsame Immobilie im Raum. In einer emotional belastenden Trennung die richtige Entscheidung für Haus oder Wohnung zu treffen, ist nicht einfach. Dieser Artikel beleuchtet, welche Möglichkeiten es gibt und wie Sie bei einer Scheidung den besten Weg im Umgang mit der Immobilie finden.
Bei anstehenden Scheidungen tauchen zahlreiche ungeklärte Fragen auf, insbesondere wenn es um den Besitz von Immobilien geht. Diese repräsentieren oft den höchsten gemeinsamen Wert des Paares. Zunächst muss entschieden werden, ob einer der Partner in der Immobilie verbleiben möchte. Emotionen spielen hierbei häufig eine entscheidende Rolle, vor allem wenn Kinder involviert sind, die in ihrem bekannten Umfeld bleiben wollen.
„Die emotionalen Aspekte sind wichtig, doch es ist ebenso entscheidend, die finanziellen Gegebenheiten genau zu betrachten“, erklärt Klaus Koeppl. Es muss überprüft werden, ob der verbleibende Partner die finanziellen Verpflichtungen tragen kann und in der Lage ist, den anderen Partner angemessen auszuzahlen. Sollte keine Einigung erzielt werden können oder die finanzielle Last für beide Seiten untragbar sein, stellt der Verkauf des Objekts oft den sinnvollsten Schritt dar, um finanzielle Klarheit zu schaffen und Streitigkeiten zu reduzieren.
Teilung des Eigentums: Ausgleichszahlung oder Zwangsversteigerung?
Einigen sich die Partner darauf, dass einer das Eigentum übernimmt, muss der andere finanziell entschädigt werden. Diese Kompensation basiert auf dem aktuellen Marktwert der Immobilie. Für die Bewertung sollte ein unabhängiger Fachmann hinzugezogen werden, etwa ein versierter Immobilienmakler, der mit dem lokalen Markt in Berlin und Umgebung vertraut ist. Dies garantiert, dass der festgelegte Preis gerecht und für beide Seiten akzeptabel ist.
„Nicht immer kommen die Ex-Partner zu einer Einigung über eine Auszahlung“, sagt Klaus Koeppl. In solchen Fällen kann eine Teilungsversteigerung drohen, bei der die Immobilie öffentlich und oft unter Wert verkauft wird. Dies führt in der Regel zu finanziellen Einbußen und zusätzlichem emotionalen Druck. Es ist daher ratsam, diesen Weg wenn möglich zu vermeiden.
Harmonische Scheidung: Die Rolle des Maklers
In emotional aufgeladenen Scheidungssituationen kann die objektive Sicht eines Immobilienmaklers sehr hilfreich sein. Der Makler bewertet nicht nur den Wert der Immobilie neutral, sondern vermittelt auch zwischen den Parteien und trägt dazu bei, Konflikte zu lösen.
„Ein Makler legt die verschiedenen Optionen und deren finanzielle Konsequenzen offen dar, sodass eine gemeinsame und vernünftige Entscheidung getroffen werden kann“, betont Klaus Koeppl. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Makler gut im regionalen Markt vernetzt ist und die Besonderheiten des Immobilienmarktes in Berlin genau kennt. Ein erfahrener Makler begleitet die Parteien durch den gesamten Verkaufsprozess, von der ersten Bewertung bis zum abschließenden Termin beim Notar, und sorgt für eine faire und transparente Behandlung beider Ex-Partner.
Stehen Sie vor der schwierigen Entscheidung bezüglich Ihrer Immobilie im Falle einer Scheidung? Kontaktieren Sie uns – wir bieten neutrale Beratung und unterstützen Sie bei der Suche nach einer gerechten und zügigen Lösung für Ihren Immobilienverkauf.
Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
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