Ist ein Fertighaus günstiger?

Stellen Sie sich vor: Ein Haus, das in wenigen Monaten steht, aus präzise gefertigten Bauteilen, die wie ein Puzzle zusammengefügt werden. Fertighäuser, die früher als spießig galten, werden immer beliebter. Doch stellt sich die Frage: Ist dieser Trend gerechtfertigt? Und vor allem: Ist das Fertighaus tatsächlich die kostengünstigere Alternative?

Jede Immobilie ist besonders.

Finden Sie heraus, wie viel Ihre Immobilie wert ist.
Wir bewerten Immobilien - professionell und zeitnah.
Melden Sie sich!

Modernes Einfamilienhaus in der Abenddämmerung mit beleuchteten Fenstern – Symbolbild für Immobilienbewertung, Wertermittlung und professionelle Einschätzung des Immobilienwerts.


Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war im Jahr 2022 nahezu ein Viertel aller neu gebauten Einfamilienhäuser in Deutschland ein Fertighaus. Trotzdem ist auch dieser Bereich von den allgemeinen Preissteigerungen betroffen, die durch Zinserhöhungen, Mangel an Fachkräften und weitere Faktoren verursacht werden.

Kostenübersicht für den Bau eines Fertighauses

Im Einstiegsbereich beliefen sich die Kosten für ein Fertighaus 2023 auf ungefähr 2.000 Euro pro Quadratmeter. In mittleren Preiskategorien waren es etwa 2.500 Euro, und für hochwertige Ausstattungen musste man zusätzlich 500 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren. Wie Klaus Koeppl, Geschäftsführender Gesellschafter von KOEPPL Immobilienlotse GmbH, erklärt: „Die Kosten variieren je nach individueller Ausstattung, sodass sie auf bis zu 4.500 bis 6.000 Euro pro Quadratmeter ansteigen können.“ Diese Angaben beziehen sich jedoch nur auf die reinen Baukosten. Weitere Kostenpunkte sind das Grundstück, die Bodenplatte, die Außenanlagen und die Baunebenkosten.

Preistreibende Faktoren:

Der Anbieter: Die Palette der Fertighaus-Anbieter reicht von standardisierten Modellen bis hin zu maßgeschneiderten Ökohäusern von Premium-Anbietern.

Kosten der Bauvorbereitung: Diese Kosten variieren je nachdem, wie erschlossen das Grundstück ist und wie umfangreich die Erdarbeiten sind.

Dachgestaltung: Ein traditionelles Satteldach ist durch das modulare Bausystem kosteneffizienter, wohingegen andere Dachformen höhere Kosten verursachen können.

Keller oder Bodenplatte: Fertighaus-Anbieter kalkulieren oft ab der Oberkante Bodenplatte oder Keller. Während der Standardpreis die Bodenplatte umfasst, fallen für einen Keller zusätzliche Kosten von etwa 35.000 bis 70.000 Euro an.

Größe und Konfiguration des Hauses: Ein rechteckiges Haus lässt sich einfacher und kostengünstiger errichten als ein Haus in L-Form oder komplexere Strukturen wie Bungalows oder mehrstöckige Gebäude.

Vorzüge des Fertighausbaus

Ein Fertighaus überzeugt nicht nur durch eine schnellere und besser planbare Bauzeit, sondern auch durch die Genauigkeit der Kostenkalkulation. „Sobald die Entscheidungen bezüglich Bauweise, Ausbaustufe, Größe und Ausstattung gefallen sind, stehen die Kosten fest“, so Klaus Koeppl. Ob ein Fertighaus jedoch tatsächlich kostengünstiger ist als ein Massivhaus oder der Erwerb einer Bestandsimmobilie, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Eine professionelle Beratung durch einen erfahrenen Makler in Berlin und Umgebung kann Ihnen helfen, die Immobilienpreise effektiv zu vergleichen und die optimale Entscheidung zu treffen.

Interessieren Sie sich für eine Immobilie oder planen Sie, ein Eigenheim zu bauen? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gern!

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © in4mal/Depositphotos.com

 

 

Bewerten Sie jetzt Ihre Immobilie!

Kostenfrei | Unverbindlich

Unser Team

Wir begleiten Sie von der ersten Kontaktaufnahme bis zum erfolgreichen Immobiliengeschäft – und auch danach.

Klaus Koeppl, KOEPPL Immobilienlotse, Inhaber, Dipl. Wirtschaftsingenieur

Klaus Koeppl

Geschäftsführer, Dipl. Wirtschaftsingenieur

+49 30 219 675 93 mail@koeppl-berlin.de
Julia Fischer, KOEPPL Immobilienlotse, Mitarbeiter, Maklerin

Julia Fischer

Immobilienmaklerin

+49 30 290 38 020 fischer@koeppl-berlin.de
Sebastian Hengster

Sebastian Hengster-Prikryl

Immobilienmakler

+49 30 290 38 021 hengster@koeppl-berlin.de